Beziehungsarbeit

Du hast gerade wieder erwähnt, dass wir täglich miteinander arbeiten, und Du hast es anerkennend gemeint. Damit drückst Du Dinge in einfachen Worten aus, die für mich immer Sensation bleiben:

Du bist nicht einfach die Herrin, mit dem Anspruch, angebetet zu werden. Du erarbeitest die Aspekte meiner devoten Anbindung, welche für Dich zentral sind, prüfst Dich selbst, ob Dein Verlangen danach in die Tiefe reicht, und bietest dann Hilfestellung an, wenn es darum geht, Deinen Diener in jene Spur zu bringen und in ihr zu halten, in welcher er das entsprechende Verhalten erlernen und festigen kann. Und ich werde geprüft und lasse mich prüfen, ob meine Sehnsüchte Tiefe haben und die Bilder, die ich mir von einem dienstbeseelten Leben mache, wirklich mein Wesen ausmachen und deshalb die entsprechende Haltung von mir nicht erzwungen werden muss, sondern nur freizulegen ist. Wir erleben manchmal Rückschläge, aber wir kennen auch den Rausch der fliessenden Harmonie – und die befreiende Geilheit echter Submission und Herrschaft in der lüsternen Begegnung.

Wir prüfen uns immer wieder selbst, und dass Du dies selbst auch tust, zeigt diese wunderbare Ernsthaftigkeit, mit der Du mir Herrin sein willst. Wie könnte ich da anders als selber strahlen, wenn Du dich dann in für Dich völlig natürlicher Selbstverständlichkeit auf den Thron setzt und mich als Deinen demütigen, devoten Diener empfängst?

Ich knie vor Dir, Herrin, beuge meinen Rücken, lege meine Stirn auf den Boden, der eben noch Deine Füsse trug, und bettle still um den Moment, in dem ich Deine Füsse vielleicht auf meinem Rücken spüren darf?

Und diese Momente allein sind schon magisch, und genau deshalb so sehr sinnlich, weil es eben diese Arbeit gibt, die wir in Beziehung zu einander immer leisten, immer wieder aufnehmen, immer wieder ernst nehmen.

Obwohl Herrin und Diener, oder gerade weil, ist dies gemeinsame Arbeit. Und ich versichere Dir, dass ich folgen will, so gerne weiter, als ich so oft meine, es zu können. Denn immer erwartet mich Deine Güte, Deine Sorge um Dein, um unser Wohl, und niemals werde ich von Dir allein gelassen. Du stehst immer in Beziehung zu mir und wir helfen einander, uns zu erkennen – und darin zu lieben.

Ich danke Dir aus ganzem Herzen, dass Du den von mir erträumten Thron Wirklichkeit hast werden lassen, und dass Du immer wieder auf ihm Platz nimmst, um mir Deine Herrschaft aufzuzeigen und sie mich fühlen zu lassen.

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