Keuschheit? Nicht bei Dir!

Die Erfahrungen, die ich mit zu Dir brachte, hatten alle ähnliche Merkmale: Respekt, Demut vor der Herrin, gezeigte Hingabe, Dienstbarkeit in vielfältiger und doch eindimensionaler Weise. Ich lernte Verehrung, oder nein, ich durfte sie leben. Für einen Wimpernschlag meines Lebens, für einen Atemzug.

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credit: Eigene Illustration

Fickdienste für die Herrin? Der Rausch schien ja gerade darin zu liegen, reduziert zu werden und darin doch alle Lust zu finden. Also lernte ich ihn in ein paar Versionen kennen: Den Schwanzkäfig. Und mir schien er die natürlichste Sache der Welt, und das Machtspiel, das darin lag, liess mich kribbel.

 

Kaum lernte ich Dich kennen, wurde klar: Das ist nichts für Dich. Und nichts für uns. Du willst mich mit Haut und Haar, und mein Schwanz gehört Dir, Herrin. Aber im Käfig wird er vor allen anderen DIR vorenthalten. Eisen gibt es für mich nur als Halseisen oder Cockring, und mein Schwanz ist als Dein Schwanz immer Deinem Zugriff ausgesetzt. Du hast mich komplett befreit und mich gelehrt, dass dieses Ding an mir eine Liebe wert ist – und absolut faszinierend, ganz egal, ob weich oder hart.

Bin ich nicht achtsam zu Deinem Schwanz, bin ich unachtsam zu Dir. Ich denke bereits so, und die realen Begegnungen, die wir hatten, haben mich genau das gelehrt. Du bist meine Herrin, Du hast Zugang zu all meinen Löchern, unsere Lust aber schliesst auch den inbrünstigen Fickdienst Deines sklavischen Lusttoys mit ein – und nie und nimmer verlierst Du dadurch Deinen Nimbus als Herrin, ganz im Gegenteil. Die Freiheit, die Du mir geschenkt hast, hätte mich womöglich übermütig werden lassen, hätte sich meine Ehrfurcht für „die Herrin“ nicht in die Ehrfurcht für „die Frau“ verwandeln dürfen. Ich verehre und begehre in Dir die Frau aller Frauen, und dafür zeigst Du mir laufend neu, wie ich Dich mit allem, was ich habe, ehren und Deine Lust befeuern kann. Und nie empfinde ich sklavischer, als wenn Du mich in dieser Weise zu Dir rufst.

Du bist mir für jedes devote Gefühl, auch für jedes lüsterne, Heimat geworden, und mein Dein Schwanz liegt in der Macht Deiner Hand. Und die will ihn wirklich in der Hand haben und in keinem Käfig.

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