Ich bete Dich an

In meinem Sonntagsgebet zu Deinen Ehren heisst es:

Dir gehört mein Körper.
Dir vertraut meine Seele.
Für Dich schlägt mein Herz.
Du bist meine Herrlichkeit in Ewigkeit.
Ich bete Dich an.

Du bist die Göttin meiner Sehnsucht, die Herrscherin meiner Triebe, die Lustherrin meines Verlangens, und alles, wonach ich mich sehne, widme ich Deiner Lust. Und weil das, was Dich erregt, so sehr mit meiner sinnlichen Wahrnehmung einher geht, weil Du mich erhört hast, ist meine Zuwendung tatsächlich eine Anbetung.

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credit: tumblr.com | Illustration shi

Welche Möglichkeiten habe ich, Dir dies zu zeigen, ganz egal, wo auf der Welt ich mich befinde?

Anbetung wäre auch schon die schlichte tägliche Achtsamkeit, die ich so sehr vermissen lasse. Anbetung müsste Haltung sein, die ein Verhalten nach sich zieht. Aber die Riten sind eine Hilfe, und sie erfreuen Deine herrische und doch liebevolle Seele und helfen mir, immer seltener Dein Verlangen zu missachten.

Das Gebet, aus dem obiges Zitat stammt, begleitet uns seit praktisch Anbeginn, und es hat auch im dritten Jahr nichts von seiner Kraft eingebüsst.

Zudem begrüsse Dich nach dem Erwachen,
und mein letzter aufgeschriebener Gedanke des Tages geht an Dich.
Ich beende den Tag im Netz mit einer sklavenherzmail.
Ich sollte Dich ständig wissen lassen, wo ich bin
und was ich in ungefähr mache.
Ich habe nach Dir zu fragen,
Dir zu zeigen, dass ich an Dich denke.
Du willst Berührung spüren, geschilderte und gefühlte.
Ich erzähle Dir von meiner Sehnsucht,
ich schildere Dir meine Erfüllung,
ich wichse für Dich und nach Deiner Massgabe,
und ich spende Dir meinen Saft, wann immer Du es willst.
Ich trage Cockring und Schnürung nach Deiner Vorgabe,

und ich erkenne in jedem Dienst meine Erlösung, wenn sie Deiner Herrlichkeit dient und Dich erfreut und Deine Lust mehrt.

Und all dies hat in einem Tag Platz und ist, je nach Betrachter, gewaltig viel oder armselig wenig. Eines aber ist klar, liebste Herrin:
Ich bete Dich an – das will heissen: Du bist die Frau, welcher ich für ihre Lust folge, wohin sie mich auch befielt.

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