Die Regel – Segen statt Druck

Die Liste meiner täglichen Aufgaben ist beträchtlich, und ich habe mich oft daran innerlich aufgerieben – in einem Hader über mich selbst und mein Ungenügen. Peinlich ist es mir, angesichts meiner schwärmenden Worte, meinen Schwüren und Versprechungen.

Nun gerade lerne ich etwas ganz Wesentliches: Ich achte nicht länger nur darauf, ob ich erfülle oder nicht. Ich bin von Dir selbst sanft darauf hin geschubst worden:

Ich darf beobachten, was mit mir gefühlsmässig geschieht, wenn ich meine Aufgaben zu Deiner Zufriedenheit erfülle – und was ich empfinde, wenn die Zeit dafür nicht reicht oder mein Eifer nicht gross genug war. Und genau darum geht es. Nun fühle ich meine Freude, wenn ich eng bei Dir sein kann in allen Aufgaben, und ich fühle meine Wehmut, wenn mir das nicht möglich ist – ganz einfach aus mir selbst heraus. So spüre ich, wie sehr ich zu Deinem Diener werde – und Du fühlst es auch – und so strahlen wir Beide.

justizia - illustration diener der shi
justizia – illustration diener der shi

Und indem ich im Erfüllen oder Nichterfüllen der Regeln immer die Schulung meiner Anbindung und meine Gefühle dabei erkennen kann, sind sowohl die Regeln wie dein Urteil über mein Dienen immer gerecht – weil sie auf eben dieses Verschmelzen mit meinem Dienersein abzielen.

 

 

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