Hunde

Es gibt nichts Treueres als einen Hund. Hundebesitzer können immer wieder spüren und erleben, wie bedingungslos die Liebe zum Herrchen gelebt wird. Ein Hund, zumal einer, für den gut gesorgt wird, hat niemals Zweifel daran, wem er gehört.

 

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credit: Illustration diener der shi

Er kann die Aufmerksamkeit seines Frauchens kaum erwarten – man beobachte nur mal Hunde vor dem Supermarkt, zum Beispiel.

Du sorgst für mich, Herrin. Du widmest Dich mir, Herrin, wie es sich ein sklavischer Diener gar nicht erträumen kann. Deine Aufmerksamkeit für mich ist beschämend, wenn ich daran denke, wie oft die meine dagegen kümmerlich erscheint. Du bist mein Wunder.

Ich wünsche mir und Dir, dass ich als durchaus kognitiver Mensch erkennen kann, welche Wohltat für meine devote Natur Dein ganzes Wesen ist – und es mir entsprechend leichter, immer leichter fällt, dem Vorbild des Hundes entsprechen zu können und Dir bedingungslos zu gehorchen. Und gelingt mir das nicht und werde ich darauf aufmerksam gemacht, so soll es mir zumindest nicht mehr so schwer fallen, dies auch ohne Wenn und Aber einzugestehen. Ich muss den Blick auf meine obige Kümmerlichkeit aushalten, so ich will, dass ich mich verbessere.

Was für eine Chance liegt darin! Wie oft leben Paare mit der Zeit mehr neben einander als miteinander. Unsere Ausrichtung bedeutet ja nicht, dass sich die Bindung in lapidaren Rollenverständnissen erschöpfen würde – nein, sie gewinnt dadurch nur Bindungstiefe. Wir bleiben, ja wir werden darin ganz Mensch – und ich hoffentlich auch zum Wunder für Dich.

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