Devotes Sommergedicht

Wenige Jahre trennen uns an Alter
mich, und meinen Sonnenfalter,
der Du auf meiner Nasenspitze sitzt,
mit Lebensfreude reich gewitzt.

Gelassen alt und dann weise werden,
schien mein Lebensplan auf Erden.
Nun sitz‘ ich sklavisch da und raune,
wie ich über meine Herrin staune.

Ich lebe reich und fühl‘ mich jung,
brauch dennoch keinen Schwung,
der meinen Knochen nicht entspräche.
Gefragt sind auch Daddy-Gespräche.

Gefunden haben wir uns in der Lust,
vertrieben hast du allen alten Frust.
Fühlen sollst du ewig sklaventreue,
die ich wirklich nie, gar nie, bereue.

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