Eine unmögliche Diskrepanz

Mein Herz ist oft wie ein Schwarm Schmetterlinge.
Mein Geist blüht in den hellsten Farben.

Aber meine Fähigkeit, dies in meinem Alltag, der mich so leicht ablenken kann, wirklich für Dich anzuwenden, für die kleinen Regeln unserer Bindung, ist oft erschreckend gering.

Aber wir sind kein altes Ehepaar. Unser Empfinden ist so wach wie am ersten Tag. Es ist einzig und allein meine Mustervielfalt, die mich immer wieder in die gleichen Fallen tappen lässt. Dann stelle ich die Alltagssorge vor die alltägliche Freude mit Dir.

Und wer immer diesen Satz liest, muss mich genau so dämlich finden wie ich das gerade tue… Wir leben nicht zusammen, wir teilen nur so viel. Wir teilen unser Leben mit. Uns ist dennoch so viel möglich. Mir ist so viel möglich. Im Grunde müssten meine Alltagssorgen sich seit drei Jahren verschwindend gering anfühlen…

Dass dem nicht so ist, hat viel mit meiner Art zu tun, mich in abstrusem Pflichtgefühl zu verlieren – neeeeein, nicht etwa für meine Herrin, sondern für die dämlichsten Aufgaben, die längst nicht so viel von mir absorbieren dürften. Denn sie tun mir nicht gut, die vielen geschäftlichen Leerläufe, die darin gipfeln, dass ich enorm viel Aufwand betreibe, der dann im Nichts verpufft. Ich möchte unsere Lust endlich überall hin mitnehmen! Und ganz bewusst gerade auch in mein Leben.

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