Ein Tag ohne Dich…

… lässt mich verloren zurück.

Absorbiert mich meine Arbeit, so ist es wohl möglich, mich entsprechend abzuschotten, weil der Konzentration geschuldet. Ist die Arbeit aber erledigt und wird der erste ruhige Atemzug getan, so bleibt mir zwar das anerzogene bürgerliche Gefühl, meinem Pflichtbewusstsein entsprochen zu haben, aber ich zahle dafür auch einen Preis. Und Du auch. Wir sind wie getrennt.

Und wir können es noch so gut „verstehen“, tragen, gar unterstützen: Ein Gefühl bleibt wie schale abgestandene Luft am Gesicht kleben: War es das wert? Und wenn dann ausgerechnet die Kollegen lahmen, für die ich mich ins Zeug gelegt habe, und ihren Teil viel lascher erledigen, ja, dann würde ich sie gerne vor Dich zerren und ihnen eine Abreibung gönnen…

Die Abreibung aber gehört allein mir. Denn es ist meine Aufgabe, alle diese Elemente laufend besser unter einen Hut zu bringen und sie sich unter einander befruchten zu lassen.

So würde ein sklave im Geiste funktionieren. Auf dass er die Lust seiner Herrin nähre und von ihr getränkt werde! Die Lust meiner Herrin ist eine Energiequelle.

 

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