Geborgenheit in unserem Haus

Verliebtheit hat es an sich, dass sie sich in Abhängigkeit begibt. Sie kann nicht mehr denken, ohne genau zu wissen, dass es ihr oder ihm gut geht. Sie richtet sich komplett auf diesen einen Menschen aus, der plötzlich zentral im eigenen Leben steht.

Meine dienerische Hingabe macht mich im positiven Sinn genau so abhängig von Dir: Sie bedeutet, dass ich selbst nur dann Geborgenheit empfinden kann, wenn ich Dich geborgen weiss. Ich schaue als Diener zwar zu Dir auf, doch wem auch immer Du Dich in Deinem Leben zuwendest, wem Du auch immer begegnest, ich fühle mich verantwortlich dafür, dass Du es aus einer inneren Stärke tun kannst.

Dir fehlt so oft die unbändige Lust, die gedankenlose, weil ungebremste Freude an der körperlichen Begegnung und Berührung, während ich diese Bremse betätige. Stress, egal, ob positiver oder negativer, führt – noch – nicht dazu, dass ich mal austrete, um mich ganz bewusst anzubieten – nein, ich meine, erst den Stress besiegen zu müssen, um „es“ tun zu können. Und da Du die Klarsichtige bist, weisst Du da längst, dass das gerade nicht gelingen wird.

Dein Diener findet momentan virtuell nur – oder nennenswert zumindest nur in den Nachtstunden zu Dir, sonst kann er sich von seinem Tagesgeschäft gerade kaum befreien.

Wir sind mehr als verliebt, Herrin. Wir haben ein Haus gebaut. In ihm gibt es Arbeitszimmer und Krankenzimmer und Besuchszimmer und – Schlafzimmer. EIN Schlafzimmer. Und – natürlich – Spielräume, sehr unterschiedliche, und einen weissen Teppich vor einem oft flackernden Kaminfeuer. Was ich vor dem Kaminfeuer mit Dir teile und dass ich im Schlafzimmer bei Dir schlafen darf – es gehört genau so zu meiner Geborgenheit wie das Wissen, dass KEIN Zimmer in diesem Haus umsonst gebaut wurde. Ich fühle mich in allen mit Dir sehr wohl.

Verzeih mir, dass es momentan keine neuen Bilder gibt oder wenn, dann Tage nach den Texten. Ich will die verfügbare Zeit zum Schreiben nutzen.

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