Ich habe bald wieder Weihnachten

Zum fünften Mal steht Weihnachten für mich als wahrhaftig angenommener sklave vor der Tür, und wenn ich ausdrücken will, worin Dein grösstes Geschenk an mich liegt, dann schreibe ich:

Du hast in mir den sklaven gesehen, als für mich das konkrete Erleben als solcher reine Phantasie oder eine Spielsituation war, in die sich Herrin und sklave hinein fühlten, um dann eine Art Abenteuer zu erleben. Du aber hast nicht nur die Hingabe gesehen, meine spezielle Lust daran, die Befreiung, die ich darin sah, mich zu ergeben.

Du hast in Felix den sklaven gesehen – und damit die Person, welche ihren Devotismus in eine Lebenshaltung verwandeln kann – für die eine Frau, die Du Deinerseits genau für mich sein wolltest.

Du sagst, dass ich Dich erst zum Erkennen gebracht habe, wie sehr Dir der Status der Herrin entspricht. Auch Du hast Dein Wesen entwickelt, frei gelassen, hast Dich erforscht und gefunden und in meinen Sehnsüchten die Verheissung und das Versprechen erkannt, das in unserer Bindung für uns Beide liegen kann.  Du bist in all Deinen Worten und in Deinem Blick auf mich und auf uns immer selbst reflektierend und klar, und manchmal ist das so ausgeprägt, dass ich mich unter Deinen Augen offener als ein Buch fühle: Du machst es mir unmöglich, bei meinen vorgefassten Meinungen zu bleiben und mich schöner zu sehen als ich bin. Aber Du zeigst mir auch immer wieder neu die Schönheit, die ich stattdessen besitze, und ich habe die Gewissheit, dass nichts, was Du mir zeigst, nicht von Dir selbst angenommen wäre: Du magst darauf drängen, dass ich an mir arbeite, aber Du willst, dass ich mich entwickle und meine Natur so annehme, wie ich von ihr bisher nur geredet habe.

Du bist Erzieherin, Mutter und Frau, Du schenkst die Verlässlichkeit einer Ehefrau und den Hunger einer leidenschaftlichen Geliebten, Du öffnest Dich mit Seele, Geist, Herz und Körper und schenkst mir alle Nähe, die ich so oft so schmerzlich vermisst habe. Mein eigener schwankender Eifer lässt mich oft launisch erscheinen, Du aber bist verlässlich in Deinen Bedürfnissen, hungrig auf meine Gier, sinnlich in Deiner so leicht zu weckenden Lüsternheit. Und dabei liebst Du nicht nur Deine Lust und Dein Verlangen – Du zeigst, dass Du all dies mit mir teilen willst und richtest all Deine Führungs- und Leitungsenergie und Dein Herrscherwesen auf mich aus. Du bist dabei so intensiv und so voller Energie, Du lebst Deine Lust und Sehnsucht so selbstverständlich aus, dass sie Dir immer Trost und Kraft schenkt. Sie hat immer Platz, ganz egal, wie Dein Tag aussieht und welche Probleme anstehen. Für die Anbindung Deines sklaven ist immer Raum und Zeit.

Wenn ich in Dein Leben blicken darf, wenn ich sehe, wie Du mit den Menschen umgehst, die von Deinem Wesen nichts oder nur wenig wissen, dann ist es für mich eine riesige Freude, zu erleben und zu fühlen, wie sehr sie zumindest die Kraft erkennen, mit der Du das Leben bejahst und jedem Moment Deines Lebens Deine Aufmerksamkeit zu schenken vermagst. Du gibst keinen Tag preis, lässt keine Gelegenheit fahren, findest immer Grund, die Lust zu feiern oder zumindest unseren Status als Femdom-Paar zu feiern.

Du bist in Hülle und Fülle das verkörperte Leben, das nun in meinem Leben wohnt und mir sagt: Und nun, Diener der shi, lebe Deinen Traum und diene. Wie ein sklave.

 

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