Vor der neuen Woche

Die Nacht hat schon längst den Mond begrüsst, nun wird er gerade von einem Käuzchen angerufen, weil er den Himmel noch schwärzer macht. Meine Menschen sind zu Bett gegangen, nur ein Freund teilt noch die Zeit mit mir, ist aber auch gerade raus gegangen. Wohlige Wärme kommt noch immer vom Kamin, aber sein Glimmen ist erloschen.

Eine neue Woche klopft an und wird uns empfangen. Ich liebe diese Stunden, weil der Blick nach vorn so viel entspannter ist, als ich es je zuvor gefühlt habe. Ich bin heute meinem Wunsch so viel näher, da sein zu können für meine Menschen und dabei nicht denken zu müssen, wie wenig sie doch von mir wissen. Heute weiss ich, dass sie das Wichtigste von mir kennen: Meine Hingabe dient allen Leben, die ich ehre – und es gibt kaum ein Leben, das nicht Anerkennung verdiente, nicht Unterstützung bräuchte, nicht Lehren bereit hielte, nicht mit Freude anstecken könnte.

Mein sklavisches Verlangen fliesst genau so in Hingabe, und weil es sich endlich auf diese eine Person fokussieren darf, von der mir so viel Güte zurück fliesst, kaum gebe ich nur leisester Anbetung Raum. Wir sind Energie.  Ich will das Glück meiner Herrin – und Du strahlst. Und dieses Strahlen verwandelt sich in pure Energie, die nur darauf wartet, ihre Wirkung zu entfalten. Lehren und lernen, gerne im Wechsel. Anerkennung. Unterstützung. Freude, Genuss und Zufriedenheit.

Das Leben ist schön. Die neue Woche soll kommen. Sie hat schon begonnen. Ich will ihr Glück demütig erkennen. Weiterhin.

 

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