Du meine Herrin bist…

Du bist ein Mensch mit wachem Interesse an Menschen. Neugier gefällt Dir als Wort nicht. Du wünschst Dir, dass wir Menschen uns mit ehrlichem Interesse begegnen. Du gehst auf Menschen zu, willst sie kennenlernen, magst die Interaktion, das Gespräch, das Lehren und Lernen, das Gespräch über das Leben und das Menschsein an sich, Du magst Menschen weiter zu Menschen machen und spürst Dein Menschsein darin selbst.

Zu Dir kommt mir das Lebenscredo in den Sinn: Mach es wie Gott: Werde Mensch.

Ich sehe in Dir die Mutter, Frau, Tochter, Liebende, Herrin, und tatsächlich suchst Du ständig die Liebe – auch zu Deinem Körper. Du schaust zu ihm, weil Du für Dich schaust, schauen willst, und Du suchst die Zufriedenheit im Haus Deines Körpers. Obwohl Du überhaupt nicht die stärkste Konstition hast, bist Du zäh.

Du findest immer zur Bejahung Deiner Lust. Dein Körper ist Dir Tempel darin, Teil Deiner Selbstliebe und Findung, und die Lust ist Dein Lebensquell. So natürlich, wie Dir Geilheit ist, so verständlich ist Dir jeder Trieb, bejahst Du Deine Bedürfnisse und bist Du offen für jede Ausdrucksform der Liebe. Du bist darin so offen, kennst keine Grenzen und verzweifelst beinahe am Umstand, dass dies nicht dazu führt, dass wir, Deine allerliebsten Männer, einfach in Deine Arme fallen und Dir geben, was Du selbst doch in so überreichem Mass zu schenken bereit bist. Du gibst einem Schwanz längst die Liebe, welche Deine Fotze täglich verdiente.

Du hast eine Unmenge an Lebensenergie, aber auch Du musst darauf achten, dass Deine Kerze nicht von beiden Seiten runter brennt. Du musst einen Boden haben, ein Nest, ein Heim, eine Geborgenheit. Du brauchst Verlässlichkeit und Bindung, das absolute Ja zu Dir und Deiner Stellung. Und weil Du um diesen Wert weisst, bist Du aus ganzem Herzen Mutter, Ehefrau und Herrin.

Du hast ganz eigene Bewertungen, welcher Art die Achtsamkeit ist, die Du brauchst – Denn wie kann es anders sein, als jenem Menschen, der sich so sehr für das Gegenüber interessiert, Gleiches zu schenken?

Als Herrin soll es Dir vergönnt sein, eine devote Seele zu hüten, zu wärmen, die dafür in einem Mann wohnt, der wirklich Dir gehört. Als Herrin wünschst Du Dir einen Lustdiener für Dich. Einen Mann, der den Hunger, den Du selbst spürst, von sich selber kennt, und damit erkennt, was er für sein Versprechen bekommen kann:

Du wünschst Dir Wissen statt Glauben. Wissen als bestätigten Glauben. Dass dieser sklave tatsächlich folgsam, devot, unterwürfig und herrinorientiert an Dein ehrliches Angebot glaubt und Dir im beständigen Dienst offenbart, welche Muse Du bist – nirgends soll Dir so leicht und natürlich gelebt und damit bestätigt werden, dass Obhut und Demut zusammengehören dürfen und sich geradezu suchen. Dabei wünschst Du Dir tägliche Lust und gibst davon so viel.

Ich glaube, dass Dir die Bedeutung, welche Du für Deine Menschen hast, grosse Freude ist – manchmal aber auch eine Last. Dass Du in so vielen Freundschaften immer mal wieder erlebst, dass Du nicht in gleichem Mass zurückbekommst, was Du selbst ganz natürlich schenkst. Dass Du zuletzt immer die Verlässlichere bist, welche damit leben muss, dass der Turm gegenüber nicht wirklich ein Zwillingsturm ist sondern auch mal bröckeln wird.

Dabei möchtest Du nicht so sehr hören und lesen, was für eine ganzheitlich tolle Frau Du bist – Du möchtest es spüren, gezeigt bekommen, durch die ganz einfachen Gesten im Alltäglichen. Sie lügen für Dich nicht, und wenn sie fehlen, stellst Du umgekehrt viel mehr in Frage als manch anderer Mensch. Ist ein solcher Mensch verwundert ob Deines Anspruchs, siehst Du darin womöglich erst recht Grund zur Irritation, weil nichts so leicht fallen müsste, als genau diese Anteilnahme. Du bist wirklich ein Familienmensch und Du weisst, Du könntest noch viel mehr bewältigen und geniessen, wenn Du diesen sklaven endlich an Deiner Seite hast, der ständig nach Dir fragt, dem die Lust Deiner Fotze tägliches Verlangen ist, der nichts Anderes will, als Deinem Körper in jedem Alter das zu geben, was Lebensquell ist: Lust und Freude und Hingabe. Verehrung, und in der Lustanbetung gelebte, devote Anbetung.

Du hast in einer mütterlich-göttlichen Selbstverständlichkeit die Kraft, eine solche Verehrung und Anbetung natürlich anzunehmen und dafür zurück zu geben, was eine solche Seele umgekehrt an Geborgenheit und Sicherheit erfahren muss.

Und so kennen wir Höhen und Tiefen, Schwindel und Taumel – aber gefallen sind wir nie wirklich.

Denn wir wissen: Wir passen zusammen.

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