Wandel

Ich träume Tage in die Nacht,
Ich suche Licht im Dunkeln.
Ich sehe Liebe in der Macht
und Glanz in Tränen funkeln.

Ich bin Gefühl und darin laut
und suche Liebe auch im Schrei’n.
Ich bin in manchem Leid ergraut
nun lass ich’s raus und dich herein.

Erträgst Du meinen Wankelmut,
Bleibst Du in Güte meine Liebe?
So wird die Narbe doch zur Nut
und meine Demut mein Getriebe.

Langsam grabe ich mich frei,
viel Ballast musst Du ertragen.
Doch an des Weges Ende sei
es vorbei mit dem Entsagen.

Du arbeitest gegen meine Not
die eingebildet weiter brennt.
Lange noch bin ich nicht tot,
es ist mein Ich, das zu Dir rennt.

Kniend bei Dir find‘ ich Frieden,
ist endlich Ernte für dich nah.
Beständigkeit sei Dir beschieden,
denn als Dein sklave bleib‘ ich da.

credit: printscreen bei meninpain.com – courtesy of kink.com – Illustration: diener der shi

 

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