Dein Morgenbesuch

Ich schlafe allein.
Ich liege in Fesseln.
Du hast mich angewiesen, mich zu binden,
gerade so, wie damals, als ich als Teenager träumend im Bett lag,
mein Geheimnis unter der Bettdecke hütend,
und gleichzeitig mich meiner Sehnsucht hingebend.

Ich schlafe tief.
Ich berge in mir das unbedrohliche Dunkel der Erholung.

Du bist so schnell da und bei mir unter der Bettdecke,
dass ich es erst merke, als Deine Wange schon auf meinem Brustkorb liegt
und Deine Hand in meinem Schoss.
Du fühlst das weiche Seil um meine Oberschenkel, die flachen weichen Schnüre,
welche Schaft und Sack umschlingen und satt über die geschlossenen Schenkel drücken.
Deine Hand schliesst sich um Deinen Schwanz, und Du fühlst, wie sich das Verlangen
in meinem Körper ausbreitet und sich mein gebundener Leib Dir entgegen wölbt.
Dann liege ich wieder still, und die gebundenen Beine liegen tonnenschwer
auf der Matratze. Ich höre meine Herrin zufrieden seufzen und flüstern:
„Schlaf weiter, mein sklave, wir sind noch so müde.“

Wir wissen, Deine Hand wird nicht weichen, und wenn sie ihre forschende Neugier wieder aufnimmt, wird unser Tag mit einem Ritt in die Lust beginnen.

 

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