Die Indoktrination

Wir schwelgen immer wieder gerne in Vorstellungen, was wir bei einem realen Zusammenleben alles an Hilfsmitteln regelmässig einsetzen könnten, um mich zu konditionieren. Und immer wieder ist sie Thema:

Die Indoktrination per Audiodatei.

Und wir haben auch schon eine konkrete Erfahrung dazu gemacht: Sechs Minuten Ansprache meiner Herrin, die sich endlos wiederholen, direkt ins Hirn gesprochen, denn die Ohrstöpsel sassen tief und fest in meinen  Gehörgängen, ich war aufs Bett gefesselt und mein Kopf war komplett von Bandagen umwickelt, so dass ich in tiefer Dunkelheit lag. Was dann geschah, war für mich zumindest in Teilen komplett unerwartet.

Absolut euphorisierend war die Tatsache, dass dies überhaupt stattfand: Ich bekam vorgeführt, mit wie viel Energie und Aufwand meine Herrin sich daran machte, meine Konditionierung voranzutreiben. Genau so packte mich auch die Botschaft. Doch mein Hochgefühl hielt nicht an. Es schlug viel zu schnell in Unruhe um: Die Nerven standen bald unter Spannung, und der konnte ich mich nicht entziehen. Gleichzeitig enttäuschte mich das über alle Massen, denn nichts an der Konstellation war anders, als es immer meinem Traum entsprochen hatte. Du hattest dann auch schnell ein Einsehen und hast die Kopfhörer entfernt, selber wohl ziemlich ernüchtert ob des Verlaufs.

Heute sind wir, da bin ich sehr sicher, viel weiter. Unsere Treffen sind leider kaum lang genug, um es wirklich gezielt erproben zu können: Erstens ist es bestimmt gut, vorbereitet zu sein, dass dieser Effekt zwangsläufig kommt, denn darum hat dieser Vorgang so drastische Namen wie Indoktrination oder Gehirnwäsche ja auch bekommen. Zweitens müssen wir den Mut haben, diesen Grat kommen zu lassen und auf ihm gefangen gehalten zu werden. Ich bekomme vielleicht Berührung, das Wissen um Deine Nähe, aber die Unruhe wird ausgehalten, muss bleiben, soll sein, soll wirken. Bis sich alles beruhigt, dann wieder aufwallt… Ja. Indoktrination ist ernst, macht ernst, kann Wandlung bedeuten.

Eines habe ich aus jenem Erlebnis in unserer Lieblingsstadt mitgenommen: Die Inhalte, die Du mir vermittelt hast und der Klang Deiner Stimme haben eine eindringliche Einheit gebildet, und immer wieder verbinde ich die Erinnerung daran mit dem sicheren Wissen: Es ist Dir ernst mit mir und meiner sklavenschaft. Dafür bin ich Dir so dankbar! Und liege daher offen da. Für Dich. Niemand anders wird mich je so sehen wie Du. Und auch darum kann niemand so zu mir sprechen wie Du.

credit: diener der shi

 

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