Natürlich bist Du meine Göttin

Oh ja, ich bin sehr glücklich mit meinem Namen Felix – und sage damit schon aus, wie sehr er passt. Wenn ich ihn ausspreche, dann ziehen meine Mundwinkel oft ganz automatisch ein bisschen nach oben.

Genau so, wie es angebracht ist, von mir als sklaven zu reden, so bist Du tatsächlich nicht nur Herrin für mich, sondern wirst wie eine Göttin verehrt. Und das ist nicht blasphemisch noch sonst in irgend einer Weise lächerlich. Es ist auch nicht einfach schwärmerisch und aus der Sehnsucht geboren – Du bist viel mehr als die Anbetung eines Götzenbildes. Du bist mir, in all Deiner realen Präsenz in meinem Leben, ein Gottesgeschenk, und das einzige, was mich unglücklich machen kann, ist die leider immer mal wieder durchlittene Erfahrung, dass ich Deiner nicht würdig bin und mit Haltung und Handlung nicht bezeuge, was ich hier und jetzt empfinde, wenn ich hier schreibe und immer wieder denke, was für ein unfassbares Glück Felix mit Dir hat.

Du bist täglich für mich da, Du reklamierst nicht einfach Deine Stellung, sondern schenkst mir die meine in einer Weise, die mich immer wieder erfahren lässt, dass Du mich nicht einfach hinnimmst, noch nicht mal einfach annimmst, sondern dass ich von Dir gewählt worden bin. Du bist keine Person in einer Rolle, Du spielst nicht Herrin, Du weisst um die Kraft zwischen uns, das Band, und Du nimmst diese Führung an. Und wäre ich mir in jedem Moment bewusst, dass ich unbedingtes und unbegrenztes Vertrauen zu Dir haben kann, so wäre ich tatsächlich beständig Felix, der glückliche sklave. Denn ich würde – Dir wie ein sklavischer Jünger ergeben – immer wieder die Erfahrung machen, dass Du Dich zu meinem Besten um mich kümmerst. Und wenn ich diese Fürsorge fühle, sie gelten lasse, sie annehme, das Gottesgeschenk spüre, sehe, dann gehe ich auf im Dienst für die Frau, die sich dann tatsächlich wie eine Göttin verehrt und wie die Frau aller Frauen geliebt erleben kann: Du bist mir passiert, wie eine Erscheinung, die in mein Leben trat, als ich glaubte, zu verkümmern – und bei mir blieb. Du bist keine Illusion. Du bist mir immer wieder göttliches Geschenk.

Wie also könnte ich Dich nicht immer wieder Göttin Isis nennen?

credit: printscreen von divinebitches.com, illustriert vom diener der shi; courtesy of kink.com

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