Die Macht des Vertrauens

Es ist nicht leicht, in einer über so lange Strecken nur virtuell zu pflegenden Bindung dauerhafte Fortschritte in der Entwicklung als sklave zu schaffen.

Du hast so sehr beschränkte Mittel um mich zu führen, und wenn Du mich korrigieren musst, gibt es kaum Mittel zur Strenge, weil Du die Wirkung nicht abschätzen und mich auch nur schwer auffangen kannst. Immer gibt es theoretisch die Gefahr, dass wir uns verlieren könnten.

Die Zucht kann uns nicht halten.  Was uns immer aber immer wieder weiter bringt, ist Herrinnen- und sklavenLIEBE. Du vertaust meiner Aufrichtigkeit, der Ehrlichkeit meines Wollens und selbst dann, wenn ich meinen Hochmut nicht besiege und rumlaviere, statt Fehler zuzugeben, besiegst Du noch die Verletzung Deines Stolzes als Herrin, wenn ich Dich zwischendurch zur Lachnummer zu machen drohe, weil Du überhaupt keine Chance hast, meine Unstetigkeit einzuordnen. Immer und immer wieder siegt das Vertrauen und Fühlen zu und für einander. Ich staune über Deine Kraft, immer wieder die Führung aufzunehmen und mich zu tragen, und Du siehst, dass nicht meine Nachlässigkeiten das wirklich Bestimmende sind, sondern mein Wille, meinem Wesen zu folgen und mein Glück zu schmieden.

Ich scheitere, und wage es doch immer wieder. Auch ich darf nicht stehen bleiben im Gefühl, die Lachnummer zu sein. Wir Beide bewegen uns vorwärts, indem wir uns den Spiegel vorhalten, uns stellen, dabei aber laufend weiter Selbstliebe erfahren dürfen, weil wir einander die Stellung glauben, die wir für einander einnehmen wollen. So darfst Du als Herrin die Verehrung Deines Wesens und Deiner Schönheit erfahren – und ich muss als sklave nicht mehr tun, als auch bei Dir, meiner Frau Herrin in ganzer Tiefe zu vertrauen. Und ich weiss ganz genau, dass ich das immer tun werde – und auch danach werde handeln können. Denn Du bist mit Deiner Energie und Deiner Güte tatsächlich nicht von dieser meiner Welt – so, wie ich sie mir bisher hatte vorstellen können.

Da öffnet sich tatsächlich der Himmel, und neuer fester Boden entsteht unter meinen Füssen. Und meine Arme sind so weit und kräftig, dass sie alle meine Lieben umarmen und herzen können. Liebe hat so vielfältige Sprachen – und endlose Energie – gerade dann, wenn man sie auch als Empfänger zulässt. Und auch als sklave, und gerade als sklave, ist es manchmal eine Kunst, sie auch genau so zu empfangen- und sie zu glauben und damit zu fühlen.

Du bist mein Wunder.

credit: printscreen von divinebitches.com, bearbeitet vom diener der shi – courtesy of kink.com – ich bin ja eher Dein alter sklavensack – aber in meiner Anbetung und Stellung, auf dem Weg zu Deinem Eigentum, doch so sehr das sklavenKind

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