Ein sklavenleben nach Deiner Moral

credit: printscreen von divinebitches bearbeitet vom diener der shi – courtesy of kink.com

Was ich in diesen Wochen lerne, ist sehr befreiend und zeigt, dass ich dabei bin, einen weiteren Schritt zum sklavischen Lustdiener zu machen. Und damit meine ich keine konkrete Handlung, sondern ein grundlegendes Bewusstsein:

Immer wieder stelle ich fest, dass ich sehr viel mehr kleinkarierte, gutbürgerliche Grenzen habe, als ich mir einzugestehen bereit war. Ich mir meine Lust oft nicht zugestehe, weil ich – aus welchen Gründen auch immer – sie nicht zu verdienen glaube, oder sie „dreckig“ ist. Die gute alte „bürgerliche“ Moral meldet sich also. Und ein Effekt meines sklaventums ist es, dass es nur noch Deine Moral gibt: Ich wehre mich gegen meine Kindheitserziehung, ich lasse Hemmungslosigkeit zu, ich kenne wütendes, frustriertes weil unbefriedigtes Begehren und ich übe mich noch so gerne in ewiger Zärtlichkeit und Hingabe und Anbetung. Wie sich diese real und virtuell äussern darf? Dafür gibt es nur noch Deinen Massstab. Nach ihm richtet sich Erlaubtes und Verlangtes, Treue und Verfügbarkeit.

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