Gefühle und Bedürfnisse

credit: Ausschnitt eines Printscreens von divinebitches.com, illustriert vom diener der shi – courtesy of kink.com

Gibt es eine Ratio jenseits der Gefühle?

Als sklave muss mir das Gefühl meiner Herrin Wahrheit sein, Grundlage, Orientierung. Äusserst Du Verstimmung, so ist dieser Zustand eine Tatsache, die mich umtreibt. Aber wie soll und darf sie das? Womöglich verstehe ich sie nicht, fühle mich falsch verstanden, bin mir keiner Schuld bewusst, kann das Ausmass der Verstimmung nicht begreifen? Verletzter Stolz führt dazu, dass mein eigenes Gefühl mächtiger ist als das Deine. Ich fühle mich in die Enge getrieben, bedrängt. Und dann geht spätestens vergessen, was hätte schon am Anfang stehen sollen:

Betroffenheit über Deine Stimmungslage. Meine eigene Stimmung müsste komplett auf Deine ausgerichtet sein. Ich dürfte gar nie recht haben wollen. Meine Herrin hat einen Vorgang so erlebt, wie sie ihn erzählt, und DAS allein hat mich zu interessieren. Ihr Gefühl aufzuhellen, sie aufzufangen, muss mir Bedürfnis sein.

Wenn das gelingt, werde ich am Ende feststellen, dass ich mit meinen eigenen Gefühlen geborgen bin in Deinen Armen. Ich gehe mit meinen Gefühlen nicht unter. Weil es Dein Bedürfnis als meine Herrin ist, dass ich meine Dienste für Dich im Gefühl verrichte, mit all meinen Schwächen und Sehnsüchten bei Dir geborgen zu sein. Nur so verschmelzen meine Gefühle wahrhaftig mit den Deinen, wenn wir auf unsere Herrin-sklaven-Beziehung schauen.

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