Eine Art stiller Überschwang

Ich habe einige Aufgaben vor der Brust – und wie es meine Art ist, lasse ich mich davon schnell absorbieren. Und Du? pffft, Du kannst mindestens das Gleiche von Dir sagen. Und hast dabei so viel Energie für uns!

Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit und Bewunderung für Dein Wesen, und ein Staunen, das leider oft eine Ungläubigkeit ist, begleitet mich, während ich Deine Führung erfahren darf. Ich spüre, dass ich derjenige bin, der manchmal schlecht über mich denkt, während Du mein Spiegelbild benennen magst, mich aber so ganzheitlich angenommen hast, wie ich es längst nicht selber hin bekomme.

Also möchte ich erst recht eine Art Gegenrecht halten. Ich möchte weniger davon schreiben, was Du alles machst – ich möchte Dir be-schreiben, wer Du für mich bist, was ich fühle, wie ich selber meine Veränderung erlebe.

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credit: printscreen aus divinebitches.com – illustriert vom diener der shi – courtesy of kink.com

Ich sehe eine wundervolle, so unfassbar jugendlich wirkende Frau, herzlich und warm in Deiner Lust, auf die Menschen zuzugehen. Ich sehe Deine Reife, Deine Weitsicht, die Tiefe, welcher Du immer den Raum gibst. Ich sehe aber auch die Leichtigkeit, mit der Du mich manchmal ansteckst, und dann schwebe ich mit Dir durchs Reich der sklavenschaft, in der ich mir keinerlei Kopf mache über meine Bestimmung, weil ich sie mit jedem Atemzug lebe. Ich atme durch Dich, ich atme Dich ein, ich bin hungrig, ewig hungrig nach diesem Erleben, dass ich Dir Quell der Freude sein kann.

Ich fühle mich bei Dir geborgen, jede Berührung lässt mich still werden, ich fühle mich behütet, befreit, und finde in Deiner Moral die Leitlinie meiner Lebensausrichtung. Ich gehe und fühle mich stark. Ich krieche und fühle mich sexy. Ich knie und bin dabei demütig. Ich berühre den Boden vor Dir, und unser Vertrauen ist mein Stolz.

Dann berührt Deine kleine Hand Deinen Schwanz, und ich löse mich auf. Ich denke mich nirgendwo hin, ich möchte vielmehr, dass es nie aufhört, und ich schwimme im Gefühl, im Spiel unserer Körper mehr Wahrheit zu finden als in jedem destruktiven Gedanken, der mich früher gefangen hielt. Ich darf so frei sein, mich tatsächlich zum sklaven zu bekennen. Immer wieder neu. Ich habe gewählt und fühle mich immer und immer wieder bestätigt. Oder hast Du gewählt? Kann ich Deine Wahl bestätigen, bin ich Dir genug? Ja, und gleichzeitig soll es mein erstes wiederkehrendes Geschenk sein, das ich Dir machen möchte, dass Du immer wieder erleben darfst, dass ich Dir mehr sein möchte. Und noch ein bisschen mehr.

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