Zusammen in der Vielfalt

Wie unterschiedlich erleben wir Menschen doch „die Lust“. Es gibt sie so doch gar nicht. Es gibt sie nur so vielfältig, wie die Charaktere von uns Menschen sind, und jede Vereinfachung ist ein Abwürgen unseres Reichtums. Es gibt die von uns, die sofort heiss sind, immer können, schnell kommen – oder fast nie, dafür aber lange schwimmen können. Es gibt welche, die einen Höhepunkt abhaken können wie einen Elfmeter, ob er nun rein geht oder nicht. Es gibt jene, welche ein Tor nur geniessen, wenn es tatsächlich eine Volleyabnahme ins Lattenkreuz war. Und es gibt jene, die gerne, so gerne mal wieder ein Tor schiessen würden. Ganz entscheidend bleibt dabei, dass wir Freude am Spiel haben. Wenn zwei in ihrer Leidenschaft für ein Spiel es zusammen anschauen oder – viel besser – es selber spielen, dann ist dieses Zusammensein, Teilen, Erleben einziger Massstab.

Natürlich ist es phantastisch, wenn man wandern kann wie wir, immer wieder feststellend, dass wir die gleiche Schrittlänge haben, das gleiche Tempo oder die ähnliche Langsamkeit. Und wenn Du stehen bleibst, die Luft einsaugst, den Ausblick geniesst, dann will ich neben Dir sein. Und wenn Du den Hügeh hoch stürmst, bin ich direkt hinter Dir. Nie, einfach nie, sollst Du allein sein. sklave und Herrin spielen. Und dabei spielen sie sich auf einander ein.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s