Sehnsucht findet Dich

Während ich in meiner Arbeit fast ersaufe, sind die Enden meiner Tage erst recht Dir gewidmet. Aber es lässt sich nicht kompensieren, nicht wirklich und vollständig, wenn ich es nicht schaffe, Dir auch tagsüber immer wieder meine Demut zu zeigen, meine Unterwürfigkeit, meine Lust, mein Verlangen – und meine Sehnsucht. Sie quält mich manchmal so sehr, Herrin. Sie frisst sich in meinen Kopf, lässt die Gedanken erst wie Wirbelwinde toben und hinterlässt danach nur fürchterliche Stille, welche zur dunklen schwarzen Leere würde, wärst Du nicht doch immer da. Immer da. Immer wieder mahnst Du mich: Du bist real. Was uns immer möglich ist, ist nicht nichts, ist noch nicht mal wenig. Wer wird schon täglich in seiner Lust angesprochen, darf täglich seine Avancen erneuern, um eine Frau glücklich zu machen, als begehrtes, sinnliches, fleischliches Wesen…? Viel zu oft lasse ich mich von Alltagsdingen niederziehen, welche so schnell verfliegen, wie sie herangeweht wurden, während Du und Dein Verlangen bleiben.

Lust und Geilheit sind NICHT flüchtig, wenn zwei Menschen sie teilen, sie anerkennen als Lebensenergie, welche sich laufend erneuert wie der Samen in meinen sklavenEutern sich immer und immer wieder erneuert. So viel mehr dürfte ich darin aufgehen – und so sehr glaube ich gerade, dass ich das immer besser lernen werde. Und derweil weiss ich Dich da, genau danach verlangend. Was für ein Glück ich habe!

 

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