Raum für mein Wesen

In meinem Gesetzbuch steht:

In Allem lege ich all meine Rechte in die hütenden Hände meiner Herrin Isis. Sie erwartet von mir die folgsame Anwendung und Umsetzung aller festgeschriebenen Regeln – nicht als Rollenspieler, sondern in der Verkörperung meines Wesens.

Das Gesetzbuch ist mächtig und bringt in jedem Satz über acht Seiten zum Ausdruck, was wir uns erarbeitet haben und was wir fühlen.

Nun ist gerade mein Alltag auch sehr mächtig, und er bringt mich an den Rand meiner Belastungsgrenzen. Und so setze ich oft eigenmächtig Prioritäten, weil ich nicht darauf vertraue, dass in der Anwendung der Regeln auch Kraft für mich erwachsen würde. Das verletzt Dich und scheint Dich zu meinem Spielball zu machen, statt dass ich mich von Dir führen liesse. Dort, wo mir die Zeit fehlt, siehst Du Zeitfenster, die gerade Raum schaffen würden für mich und meine Arbeit, wenn ich ihn zuvor für uns sähe.

Darunter leiden wir Beide. Und nicht nur für Dich ist es ein Affront, dass ich diesen Switch oft nicht schaffe.

Aber keine meiner Unzulänglichkeiten ändert etwas daran, dass Du mein Anker bist – und dass mein Bekenntnis zu Dir kein Wanken kennt. Und ich will nicht irgendwann lernen. Ich möchte und versuche es laufend. Und das Gesetzbuch leitet mich an.

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