Offenlegung

Ich bin mir bewusst, dass nur wenige Menschen verstehen können, wie ich leben möchte. Und es mag sein, dass ich mir oft Illusionen mache, wie leicht oder schwer es wäre, so beim Wort genommen zu werden. Ich erlebe das ja schon in virtuellen Umsetzungen – dass der Schwur, der Enthusiasmus des tief empfundenen Gefühls schnell mitgeteilt ist – die Haltung und das Handeln dann doch nicht so leicht umzusetzen ist. Und doch haben wir einen Weg gefunden, auch mit den beschränkten Möglichkeiten viel erfahrbar und fühlbar zu machen und genügend Möglichkeiten zu haben, wahrhaftig Herrin und sklave zu sein.

Ich kenne ein paar Dominas, Herrinnen von Berufes wegen sozusagen, und also Frauen, die mit der bestimmenden Rolle eines Partners vertraut sind. Ihnen müsste es möglich sein, die Konsequenz, mit der ich mich meiner Herrin offenlegen will, nachvollziehen zu können. Aber ich bin mir bewusst, dass das für niemanden einfach ist. Denn ich muss immer mit meiner Herrin geteilt werden. Immer. Und endlich vor einer Frau keine Geheimnisse mehr zu haben – kein Einziges – ist eine riesige Erlösung für mich.

Damit meine ich gar nicht die Frage der Treue – aber sehr wohl die komplett weg fallende Frage, ob ich irgendwas erzähle oder nicht? Meiner Herrin erzähle ich alles. Und beantworte ich jede Frage. Ehrlich. Und ich will so leben, dass das für sie nie mehr schmerzvoll sein muss.

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