Wahrhaftig vorzeigbar

credit: courtesy of sardaxart.wordpress.com

Mich fasziniert immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit Du mich zeigst. Teilst. Von mir erzählst. Mich präsentierst. Und Sicherheit gibt mir Deine Präsenz. Deine Ausstrahlung. Du stehst hinter mir, neben mir, bei mir. Nicht nur wörtlich. Sondern gefühlt. Mir kann rein gar nichts passieren. Ich bin Dein Eigentum, Du hast mich gewählt, genommen. Du hast mich für gut befunden. Nichts an all den Dingen, die ich gerne gegen mich selber ins Feld führe, siehst Du selber so – oder aber Du beurteilst es anders. Also bin ich erst recht aufgerufen, das zu sehen, worin du dann tatsächlich Wahrhaftigkeit erkennst und auch Erwartungen hast:
Mein Ja leben, sklavisch ergeben, unterwürfig dienend, Deiner Lust folgend, nach ihr fragend, Dir und Deinen Freundinnen tatsächlich geben, wovon ich so oft rede. Sobald ich knie, meine Fesseln spüre, den einen Schritt voran gegangen bin, von dem es kein Zurück mehr gibt – sobald ich gefallen bin, und kein Boden mich mehr hält, weil ich keinen mehr brauche, weil Du für mich sorgst – bin ich einfach nur noch Diener, sklave, und ohne jedes Zeitgefühl Diener liebenswerter Seelen und warmer Körper mit pochendem Blut und Lust in befreiten Nervenzellen…

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