Das Betteln

Betteln ist vielschichtig. Mein sklave ist pfiffig. Er setzt sein Betteln hin und wieder als Mittel zur Verschleierung manipulativer Einflussnahme ein. Manchmal lasse ich mich auf seine Art der geschickten Einwirkung ein und lasse ihn im Glauben, ich würde die Manipulation nicht erkennen:

Zunächst geht es mir erst einmal darum, überhaupt ein Bettelbedürfnis anzuregen und ihm die Freude, welche mir daraus erwächst, deutlich zu machen und sie so selber in ihm wach zu rufen. Betteln, in meinem Sinne, ist ihm noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Findet er beständig Gefallen daran, erkennt er dessen Wert und den Sinn und Zweck, dann erst wird es interessant für mich und auch für seine sklavische Weiterentwicklung.

credit: illustration vom diener der shi – printscreen von divinebitches.com – courtesy of kink.com

Ihm das eigentliche Verständnis des Bettels in seiner Bedeutung einzuverleiben, ist somit erst durch seinen selbst gewählten, aber von mir vorgelegten Zugang möglich. Ich nutze seine hervorgelockte intrinsische Motivation, um ihm das Betteln zur von ihm selbst erkannten und benannten Wichtigkeit werden zu lassen:

Wenn Menschen etwas wichtig finden, Interesse in ihnen geweckt ist und sie Freude daran haben, ist überhaupt erst beständige und gefestigte Umsetzung im Handeln, durch Taten möglich. Sind erst mal die emotionalen Zentren im Gehirn aktiviert, so werden Botenstoffe frei, welche die erlebte Freude befeuern und damit Wiederholung aufgrund eines neu angelegten Bedürfnis garantieren.

Betteln braucht Einfühlungsvermögen. Und sklavisches Betteln muss im Kern die Botschaft enthalten:

“ Herrin, ich kenne dich, ich weiß, was du liebst und ersehnst;  und ich mache mir deine Bedürfnisse zu meinen eigenen, denn im Du finde ich mein Ich.“

Anhand der Bettel- Botschaften gelingt es mir, das Denken und Fühlen meiner sklavenSau zu erfassen .

Ist er in seiner Sehnsucht bei mir oder in der Selbsterhöhung? Ist er einfühlend, mitgehend oder in seinen Mustern verhaftet? Wie viel Indoktrination braucht er noch? Welche Art liebevoller und bestimmender Einflussnahme weist ihn den Weg in die vertiefte, auf mich zentrierte und konzentrierte Unterwerfung?

All dies scheint im ersten Moment simpel, doch dahinter verbergen sich hochgradig komplexe Prozesse, die zu erkennen und freizulegen mir Freude und Lust bereiten.

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