Das gefühlte Wort

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Beziehungen, welche räumliche Distanzen überwinden müssen, leben wohl noch mehr als andere davon, dass die Partner miteinander sprechen. Es geht dabei nicht nur darum, immer mehr von sich zu erzählen – es ist auch ein Zeichen von Lebendigkeit, wenn man nicht müde wird, sich zu sagen, dass man einander schätzt. Fühlt sich diese Wertschätzung noch immer so frisch und lebendig an wie zu Beginn? Bekommt sie gar immer neue Tiefe? Oder verliert sich der Ton im Wind, wird das Besondere zu was Beiläufigem?

Ich bekräftige Dir nicht nur meine Liebe, ich mache das auch mit den Besitzrechten, die Du an mir hast. Und jedesmal, wenn ich es wiederhole, wenn ich umgekehrt DEINE Bestätigung lese oder mich unvermittelt Dein Anspruch erneut anspringt, wird mein Bewusstsein noch tiefer. Und ich schicke in Gedanken jedem Satz nach: Und es ist wahr.

Und meine Worte erreichen Dich wie eh und je, und Du lässt sie an Dich heran, nimmst sie auf, trinkst sie, lässt Dich streicheln, und schenkst mir die Bestätigung, welche eine devote Seele wie ich brauche, ja, nie genug bekommen kann: Ich habe eine Frau und einen Ort, der ich und wo ich hin gehöre.

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