Dienerlust

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich kenne mich ja, und doch ist die Erfahrung immer wieder neu: Darf ich einem Menschen in seiner Lust dienen, eine Fotze, einen Schwanz leckend und lutschend hingebungsvoll in die Lust treiben, so klebe ich am Gitter… Und gibt es das Gitter nicht, so ist mir der Dienst erst recht vorbestimmt, denn in meinem Schoss bleibt das Eigentum meiner Herrin verschlossen, wenn sie mich in den Dienst für Fremde befielt. Frei von selbstsüchtiger Ablenkung liegt der eigener Thrill in der Wahrnehmung der Reaktionen der Herrschenden und in der demütigen Lust, diese Reaktion in offenen Hunger zu verwandeln, in offene Gier oder leisen, anhaltenden Genuss…

Ausdauer wird von mir erwartet und ist mir bei allem mehr Wunsch als Prüfung. Ich liebe es, leise, lang anhaltend zu dienen, die Zeit stehen zu lassen, Druck von allem zu nehmen und nur eine Pressung beachten zu dürfen: Den Willen meiner Benutzer(in).

Und wenn Du mich anschliessend empfängst, so ist es kein Zurückkommen – ich war gar nie weg. Nichts geschieht ohne den Willen meiner Herrin, aber ihr Wille geschehe wirklich. Dafür lerne ich noch immer dazu, praktiziere, übe ich Demut, lasse sie tiefer und tiefer in mich dringen, so dass ich in all deine Räume lebe, mit Körper, Herz und Seele.

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