Lehren, lernen, lohnen

Ja, Herrin, ich habe etwas Schwärmerisches an mir, das mich Glücksgefühle in überbordende Versprechungen und hochfliegende Pläne packen lässt. Du kennst mich und vermagst das einzuordnen, aber für uns Beide ist es unschön, wenn mir die Realität dann aufzeigt, dass ich in meiner Entwicklung nicht so weit bin, wie ich es mir doch so sehr wünschen würde.

Du kennst mich viel besser als ich mich selber, siehst mich immer mal wieder auf Grund laufen und fängst mich auf. Mit Deiner beständigen Haltung und Bekräftigung beschämst Du mich in meiner Fehlerhaftigkeit und kannst damit viel besser umgehen als ich selber das vermag, ohne irgend etwas davon wegdrücken zu müssen: Ich lerne das sklavische Vertrauen, das bedeutet, dass ich mit klarem Blick auf mich selber schauen darf und Entwicklung und Lernen unter Deiner Führung immer möglich ist.

Und so bekommst Du auch immer wieder Lohn für Deine empathische Erziehungsarbeit, indem ich zu einem authentischeren Handeln finde, zu gefühlter sklavenHaltung.

Wir müssen mit viel räumlicher Distanz umgehen und haben uns doch zu einer sehr persönlichen und engen Art einer wahrhaftigen Femdom-Beziehung entschieden. Das bedeutet, dass meine Einlassung in Bezug auf die Lust meinem inneren Bedürfnis entsprechend sehr komplett ist, und ich mich so auf Dich fokussiere, wie es ja für einen Lustsklaven mit persönlichem sklavenbekenntnis gar nicht anders vorstellbar ist.

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich schreibe diesen Text mit meinem Lieblingsplug im Arsch, und ich habe mich für diese Gabe bei Dir demütig und voller Begeisterung bedankt. Das ist für mich selbstverständlicher Ausdruck meiner Gefühle, und gerade spüre ich Deine Macht ganz stark körperlich, und das liebe ich sehr.

Ich habe tatsächlich Unterwerfungssucht, und die Plugs schenken mir das körperliche Gefühl entsprechender Befriedigung – mit dem Resultat, dass ich mich erst recht bis zum Zerspringen nach Dir sehne.

Doch all meine Sehnsucht hat nun einen Hafen, sie sucht nicht mehr eine unbestimmte Weite, ist keine Phantasie und nährt definitiv kein Märchen. Nun gelten diese Gedanken und Gefühle einer real existierenden Frau, mit der ich sehr wohl in einer Herrin-sklaven-Realität verbindlich verbunden bin. Und das ist wirkliche Geborgenheit für mich und Basis für die Lust, mit der ich mich Dir unterwerfen darf für Deine eigenen Sinnesfreuden.

Du bist meine HerrinFrau.

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