Zauber des Gehorsams

Ich möchte Gehorsam lernen, Herrin.
Ich möchte ihn tief in mir verankern.
So dass es niemals mehr Widerspruch von mir gibt,
diese Fratze meines jämmerlichen Stolzes.
Ich will Deine Gnade, Deine Güte, Deine Liebe nie beleidigen.
Du willst mein Bestes, verfolgst nur die Verwirklichung meines Wesens.
Lebe ich meine Unterwürfigkeit, meine Devotheit, lege ich mich Deiner Macht zu Füssen,
so blüht meine Kreativität, bekommt mein Leben einen wahrhaftigen, erdigen Sinn:

Kein Himmelreich muss warten, meine Göttin ist real und schenkt mir ihr Lächeln, wenn ich sie glücklich mache. Ich fühle Zärtlichkeit, Berührung, und darf küssen, knien, umarmen und aufsehen zu einem Menschen, der bereit ist, stets Mitverantwortung für mich zu tragen…

Ich denke an die Ferienlager meiner Kindheit, wenn eine Betreuerin mich für mein Betragen lobte, wenn ich spürte, dass ich gefiel und mein Herz mir dabei aufging. Das Trauma, das ich damals zu überwinden begann, habe ich spätestens durch Dich ablegen können. Es war eine lange Reise, aber ich bin dort ausgestiegen, wo ich glücklich sein darf – und ich muss diese Schublade nie mehr öffnen. Es gibt nichts mehr zu entschuldigen oder zu vergeben und kein Verhalten zu begründen oder zu verstehen, warum es ungebührend ist. Ich kann Verantwortung für mein Handeln tragen, und es in die Obhut einer wahrhaftig liebenden Herrin legen.

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