Das Geschenk der Begegnung

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich habe in zwanzig Jahren Suche nach Bindung ein paar Erfahrungen gesammelt, die es wert sind, erinnert zu werden. Bewusst aber waren mir meist die langen Phasen, in denen mich die Einsamkeit fast erdrückt hat. Und nun? Nun müssen wir zwar auch damit umgehen, dass wir uns nur selten sehen können, und ich könnte klagen, dass die Treffen, die wir in fünf Jahren hatten, gefühlt fast an zwei Händen aufgezählt werden könnten – aber tatsächlich ist da so eine Fülle an Erinnerungen und Eindrücken, an Stimmungen und Gefühlen, an Berührungen und Eruptionen, an Ruhe und Anregung, an Stille und Gespräch, die ich alle abrufen kann. Wir haben ein reiches Zusammenleben, und es liegt nur an uns, das auch zu sehen. Und Du machst es mir leicht. Denn ich sehe immer wieder meine Herrin vor mir, die geniesst. Von der ersten Minute an begegnen wir uns, als wären wir eben einkaufen gegangen und vorher schon zusammen gewesen…

Wir können sofort an unserem virtuellen Austausch anknüpfen, denn der ist nicht einfach nur virtuell. Wir leben ein Leben zusammen, jeden Tag. Wenn wir uns sehen, bekommen unsere Körper, was wir über die möglichen ständigen Verbindungen in unseren Herzen und Seelen und in unserem Bauch schon angelegt haben.

Und das Erleben Deiner Lust, Deines Genusses nehme ich dann als Geschenk, das nie verfällt, mit nach Hause, mit in unser virtuelles Daheim, das wir uns nie nehmen lassen müssen.

 

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