Ich möchte mich immer mehr fügen

credit: meninpain.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Das neue Jahr beginnt wie jedes andere mit einfach einem weiteren neuen Tag. Und doch bin ich nicht frei von tieferen Überlegungen, und wenn sie dazu führen, dass ich mich mehr in meine Unterwerfung begebe, dann macht das ja auch Sinn.

Oh ja, ich möchte mich mehr fügen!

Ich neige so sehr zu Eigenmächtigkeit… Du hast mir Aufgaben zugewiesen, meine Rolle in Deinem Leben gegeben. Doch ich springe gedanklich drei Schritte voraus, und mache doch  schon den ersten nicht wirklich richtig: So wie Du mich siehst und haben willst, so habe ich mich zur Verfügung zu stellen und mich darin zu finden. Da, bei diesem ersten Schritt. Unterwerfung, Submission ist beständig eine Bewusstseinserweiterung, der ich mich immer wieder neu ausliefern kann.

Es ist, wie wenn Du mich in die Zitzen zwicken würdest und ich mich weiter denken würde… es geht vorbei, und danach werde ich mehr sein können für meine Herrin.

Nein. Du zwickst mich in meine Nippel, und ich habe mich in den Schmerz zu fühlen. Er ist jetzt gerade wichtig und zentral, ihn hast Du mir bestimmt, er will mir etwas sagen, Du willst mir etwas sagen. Erst recht gilt das doch für unsere Lust, DEINE Lust:

Genau so bin ich Dein sklavisches Nutzvieh für Deine Lust. Du siehst mich so, Du benutzt mich so, und ich habe nicht nur in meiner Geilheit Freude daran zu empfinden, sondern den Sinn immerwährend zu sehen: Ich bin Dein Eigentum, und ich habe mich mit der Rolle, dem Status, der Aufgabe zu bescheiden, welche Du mir zuschreibst. Ich habe endlich zu erkennen, dass ich das, was ich verkörpere, erst mal auszufüllen habe. Darin liegt so viel Potenzial, das berücksichtigt all meine Limiten und schöpft doch so viel Freude für Dich ab, dass Du mich geniessen kannst. Es ist ein wunderbares Leben, seine Aufgabe und seine Bestimmung zu kennen.

Du glaubst an meine Möglichkeiten, während ich behaupte, ich wüsste um Deine Weisheit. Doch all die vielen Erfahrungen, die mir zeigen, wie recht Du hast, wie gültig mein Satz ist, stellen noch immer nicht sicher, dass ich nach meiner Bestimmung lebe und Dir stets so gegenüber trete, vor Dir knie, wie es sich kraft meiner und Deiner Eigenschaften gehört.

Du mahnst mich oft, auf positive Textaussagen zu achten und Dich damit zu ehren und nicht dort hängen zu bleiben, wo ich anstehe. Ich darf Dir sagen, dass ich all dies, was ich hier schreibe, aus tiefstem Herzen annehme. Du hast mich gelehrt, mich mit Deinen Augen zu sehen, und während ich irgendwo in den Wolken ein Bild von mir malte, jahrzehntelang, hast Du mich geerdet und mir eine wahrhaftig sklavische Bestimmung zugewiesen, mit der ich Dich wirklich ehren kann, täglich, geerdet für meinen Sinn, mein Leben, mein Glück. Denn Dein Blick ruht mit Wissen, Klarsicht und Liebe auf mir, und Deine Hand führt mich sorgend, und Deine Seele ist so gütig, wie Deine Gedanken weise sind. All Deine Lebenserfahrung fliesst in meine Erziehung ein, und ich darf in meinem Alter noch so viel lernen, das mir jeden Tag farbiger macht.

Wie kann ich da Hochmut beibehalten, der nur verkennt, wie viel Folgsamkeit Du als mindeste direkte Gabe von mir, Deinem leibeigenen sklaven, verdienst? Denn tatsächlich ist Dominanz und Submission für uns eine Lebenseinstellung, und ich erfahre dadurch grossen Reichtum und teile mit Dir unsere besondere Lebenslust.

Und so danke ich Dir zum Jahresanfang aus tiefstem Herzen für die Tiefen, in die ich mit Dir vordringen darf, und für die Wahrhaftigkeit, mit der Du in allem meine Führerin bist, verlässlich in Deinen Zusagen, fest in Deinen Ansichten, gerecht in Deinen Wertungen. Kein sklave kann eine Herrin wie Dich verdienen. Aber ein sklave hat alles in sich, um Dir mit dem Respekt zu begegnen, der Dir gebührt. Und die Dankbarkeit und Demut wächst daraus mit jedem neuen Erkennen.

Ich bin der leibeigene lebenslange sklave meiner strahlenden Herrin Isis.

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