Ein Vakuum voller Leben

credit: HarmonyFetish- Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich liege regungslos. Ich kann kaum einen Finger bewegen. Mein Mund, meine Nase liegt frei. Mein Körper aber atmet nach innen. Er schwitzt, als würden seinen Hautporen Freudentränen weinen. Denn so, wie das Latex mich umfasst, mich vakumiert wie in einen Schraubstock presst, weich, glatt und fest, so ist es Sinnbild für die Umarmung meiner Herrin, für ihren unbedingten Willen, mich zu besitzen, mich so zu nehmen, wie ich bin – und gleichzeitig werde ich aus der Selbstspiegelung weiter geführt in die Hinwendung zu meiner  Herrin, denn Mund und Nase riechen Deine Nähe, sehen Dich kommen, und meine salzigen Lippen bekommen den Schweiss von Dir weg geleckt und ein Nippel streicht über sie…

Meine Fixierung ist wie ein Tor für unsere Nähe. Darum geht es immer. Deinen Besitz feiern, meine Befreiung fühlen, erleben und in der Erfahrung aufgehen, dass alles von mir bei Dir eingeschlossen und damit auch umarmt wird, denn Du sagst ja zu mir und wirst nicht müde, mir zu zeigen, wie ich für Dich – oh ja, und für mich – sein und mich entwickeln kann. Und so greifst Du nach Deinem Schwanz und hast in ihm den gelehrigsten Schüler, der je von Lerneifer beseelt wurde und mir schiesst das Blut pochend und voller Leben durch den Körper in meinen Schoss…

 

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