Mein Seelenheim

Noch nie war ich so sehr Wachs in menschlichen Händen. Und natürlich ist es eine Frauenhand… Ich bin auf Distanz sehr schwer zu führen, denn ich habe ein äusserlich sehr geordnetes, sattes Leben, indem ich mich scheinbar bequem einrichten könnte.  Doch was mir fehlt, bricht immer wieder durch, brennt in meiner Seele, und in Dir habe ich den Menschen gefunden, für den ich mir auf die Schliche kommen will. Mich befreien will…

Bin ich mit Dir zusammen, so ziehe ich aus jedem Moment meiner Unterwerfung Energie, welche ich in meinem Herzen abspeichere. Es ist der beste Akku auf Erden und meine Speicherkapazität ist wohl unbegrenzt…

Ich werde nie mehr leer sein, nie nicht wissen, wo ich hin gehöre, wo mein Platz ist, wer auf mich wartet. Und gleichzeitig will ich zeigen, dass Dir all mein Vertrauen sicher ist. Immer.

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Und so ist mir die Chance der Unterwerfung reine Labsal, ein Gnadenakt für meine hungernde, manchmal traurige Seele, die, wenn sie dem eigenen sklavenwesen ihrerseits vertraut, nie mehr den Kältehauch spüren muss, der da Einsamkeit heisst.

Oh nein, in Deiner Kiste gefangen sein, unter Deinen Knien liegen, unter Dir atmen, keuchen, betteln, ist Freiheit für mich, weil ich den Lohn, die Antwort kenne – Dein eigener Wunsch, mich glücklich zu sehen, ist jederzeit fühlbar für mich.
Und so wünsche ich mir, dass du geniessen kannst, was Du mir schenkst, weil alles zu Dir zurück kommt.

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