Wie ich werde, was ich träume

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of TheEnglishMansion.com

Es gibt diesen besonderen Moment, der sich immer wiederholt:

Mein Wunsch, mich zu unterwerfen trifft auf Deine konkrete Umsetzung… ich erlebe, wie ein Insignium sich zum andern fügt. Das Seil, das Halsband, die Maske, der Käfig, das Gummi… und dabei wird der Impuls, mich fallen lassen zu dürfen, nichts mehr kontrollieren zu müssen und zu können, von der Heftigkeit der Gefühle durchgerüttelt, was tatsächlich geschieht. Denn von Dir kommt nichts Gespieltes. Es ist Dir ernst. Mein Wunsch nach Ohnmacht trifft auf deine Lust an der Macht, und mit jedem Zug, mit jedem entschlossenen, gierigen, vereinnahmenden Griff nach meinem Arsch, meinem Kiefer, mit jeder bestimmenden, wissenden, fordernden Berührung, die mich beim Wort nimmt, verliere ich ein wenig Fassung – ich bin unterworfen, ich bin ausgeliefert, ich werde reduziert, und ich weiss, wem die Hand gehört, die mich stumm erkundet und mir zeigt, wo und was ich bin. Und dann lasse ich los, weil ich vertraue. Ich fasse das Glück und glaube es und gebe mich hin und öffne mich und empfange, was mir geschenkt wird. Und mein Ergeben wirbt um Deine Freude an Dir, auf dass meine Herrin ihren Besitz geniessen und ihn so konditionieren möge, wie ihre Lustbedürfnisse es vorgeben…

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