Staune, dann geniesse, ein Leben lang

credit: meninpain.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Manchmal muss ich heimlich für mich lächeln. Es ist ein beseeltes, glückliches Lächeln, wenn ich Dein noch immer leises Staunen fühle, mit dem Du meine devote Dienstbereitschaft beobachtest. Doch nichts daran ist aufgesetzt, nichts gespielt, und längst hast Du meine Dienste angenommen und ihren riesigen Wert für Dich entdeckt. Mittlerweile ist es so, dass Du sehr genau weisst, was Dir zusteht, Du mich kennst, und aus Deinen Beobachtungen genau ableiten kannst, ob ich mit Inbrunst bei der Sache bin oder nicht. Es geht für mich tatsächlich darum, meine Zusagen und Angebote einzuhalten, weil ich mir endlich selber so wertvoll bin, dass ich mein Glück will – auf Wegen, über die niemand zu urteilen hat als Du.

Und während ich diene, staune ich über Deine Kraft und Lebendigkeit. Obwohl wir im Alter gar nicht so viele Jahre auseinander liegen,  erlebe ich Dich bei aller Autorität als jung und frisch und voller Tatkraft, während mir Deine Lust auf deutlich ältere Männer zugute kommt, denn tatsächlich geht mein Blick gerade deswegen auch gerne in die Zukunft: Ich habe keine Sorge, Dir nichts mehr bieten zu können, weil ich weiss, dass Du alte Säcke liebst, und weil BDSM so unermesslich viele Möglichkeiten kennt und eine Sprache inne hat, welche auch mit zitterigen Händen, verschwommenem Blick und schwächerem Gehör stets verstanden – und gesprochen werden kann.

 

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