Die Geborgenheit des Kerkers

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credit: harmonyfetish.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich denke, dass ich tief in mir drin wie die meisten Menschen eine grosse Angst habe, verlassen zu werden. Auf der anderen Seite verarbeite ich mit Kerker-phantasien gerade Stimmungen, in denen ich mich tatsächlich verlassen fühle, oft ohne dies an bestimmten konkreten Ereignissen festmachen zu können.

Vielleicht ist es schwer zu verstehen: Ich vermisse dieses Gefühl, wie sich Deine Schritte entfernen, während mir „nur“ der Eindruck der Mauern meines Verlieses bleibt. Denn es wären eben Mauern, die Du für mich erstellt oder eingerichtet hast – und es gäbe genau so oft die Momente, in denen ich Dich kommen hörte, weil Du mich für meine Abrichtung besuchst, und immer wieder an der Kette mit nach oben zerren würdest… Es gäbe ein Korrektionsprogramm, eine ständige phyische Unterstützung einer mentalen, seelischen und körperlichen Abrichtung, die in allem nicht Entfernung von Dir, sondern vielmehr Anbindung und Unterwerfung unter Dir, Hinwendung zu Dir zum Ziel hätte… den festen Platz an Deiner Seite, in Deinen Ketten.

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