So gross das Feld, so schön die Arbeit

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com
credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI

Harmonie wie Ekstase, komplette Vertrautheit und strikte kompromisslose Unterwerfung:
Wir bekommen die ganze Palette geschenkt, weil wir uns vertrauen, respektieren, das Glück packen, das unsere Kompatibilität uns offeriert. Wir müssen nichts spielen, uns nie verstellen. Wir können uns selber sein und erleben Kongruenz, Vereinigung, die weit über Fotze und Schwanz hinaus geht. Bindung für Herz, Seele, Hirn und Körper. Verschmelzung in absoluter Freiheit, für welche die Fesseln den Raum erst recht eröffnen.

Wenn wir hier von uns erzählen, dann aber nicht deshalb, um einfach Trunkenheit im Glück weis zu machen. Niemandem wäre zuzumuten, uns einfach zu applaudieren und zu denken: Schön für sie. Und nachzuschieben: Wenn’s denn wahr ist.

Wir haben wirklich ausserordentliches Glück, aber auch wir müssen uns immer wieder den gemeinsamen Weg, den roten Faden erarbeiten. Und es mag ungeheuerlich sein, dass ich als sklave hier im WIR schreibe. Und doch ist es eben richtig und wahr: Wir suchen auch als Herrin und sklave den gangbaren Weg, den gemeinsamen Ausbau auf der geschaffenen Grundlage, und auch für uns ist die grösste Sicherheit für unsere Stabilität und fortdauernde Beziehung nicht das da liegende Glück, sondern das, was wir daraus machen. Die Erwartungen, die wir mit den Limiten abgleichen, die Erfahrungen, die wir einordnen, das Vertrauen und Verständnis, das wir immer wieder schenken und erfahren. Gerade unser Weg der kompletten Offenlegung, der Führung und Einlassung in der Wesenstiefe, erfordert immer wieder den Abgleich der schieren triebgeilen Lust mit der beständigen Tiefe bleibender Führung und Unterwerfung.

Es ist herausragend, dass Du, meine Herrin, immer wieder erkennst, wie Du meine vorausspringenden Gedanken einordnen kannst und nicht an meiner tiefen Devotheit zweifelst – die sich dann auch immer wieder für mich selber befreiend zeigt.

So entdecken wir unsere Welt immer noch weiter auf einem langen, immerwährenden Weg zwischen Gespräch, Kuschelei und schierer Bewusstseinserweiterung im konkreten Erfahren der gegenseitigen Lust.

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