Überall und immer

credit: harmonyfetish.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Kerker, Käfig, Maske, Latex, Leder, Peitschen, Korsetts, Nacktheit, klackende Heels, glänzende Handschuhe und und und. Alles Szenerie, alles ein kleines Paradies für die herrische und sklavische Lust. Es ist schön, es ist gut, gibt es das, ist die Welt heute freier, zu verwirklichen und zu gestalten, was der persönlichen Lust entspricht.

Und ich begebe mich zu Dir, begebe mich hinein, und Du selber kannst schlicht alles von mir verlangen, was Du mir zudenken magst. Der Satz braucht gar keinen ultimativen Beweis, um seine Strahlkraft zu haben, denn er ist aufrichtig gesprochen und zeugt von meinem grenzenlosen Vertrauen. Und tatsächlich ist das Glück noch grösser, weil Du Erlebnisse hast, die Dir zeigen, dass dieses Vertrauen wirklich besteht.

Toy sein, sklavisches Nutzvieh, Lustobjekt – devot agieren im Trieb der fleischlichen Lust entspricht meinem Wesen so sehr, dass ich ohne Nachdenken gehorche und nichts in Frage stelle. Doch ich will nicht nur Toy sein, ich möchte meiner Herrin sklavischer Partner sein. Das bedeutet, die gleiche selbstverständliche sklavische Dienstbarkeit in Unterwürfigkeit auch dann zu fühlen und zu leben, wenn kein Kerkerambiente, kein streng elegantes Leder, keine unmittelbare Aussicht auf devote Lustbefriedigung mich antreibt. Genau so denken und handeln und empfinden, wenn ich Besorgungen mache, arbeite, chille, schreibe, gestalte. Einen Alltag haben und den teilen, mit DIR teilen, Dich überall und immer bei mir haben, weil ich Deine Wade bildlich an meiner Flanke fühle, meine Freude durch Dein Erzählen über Dein Erleben durch meinen Körper fliesst wie der Hunger nach fleischiger Lust…

sklave sein ist keine Bunkermentalität für entspannende Momente. Ich gehöre Dir und Du wirst immer über meine Verwendung bestimmen. Aber wenn ich Teil Deines Lebens werden darf, weil sich mir nun der Wert auch darin zeigt, bekomme ich die Chance, Dich das bei den ganz normalen Verrichtungen Deines Lebens spüren zu lassen. Ob Du isst, liest, ruhst, badest, arbeitest… der Stolz über Deinen sklaven soll genau so da sein, wie wenn Du genau jetzt auf mich und meinen Käfig runter schauen würdest.

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