Gefängnis und Raum und Sicherheit

credit: printscreen, bearbeitet vom Diener der SHI – courtesy of kink.com

Manchmal lese ich von Gefangenen, welchen das Gefängnis zum geschützten Ort wird, der ihnen Orientierung bietet und mit festen Regeln halt gibt. Die Rangordnung, welche erst demütigt, wird zur Sicherheit…

Mir geht es manchmal genau so. Ich würde gerne abtauchen in unsere Welt, alles andere hinter mir lassen, die Tür hinter mir schliessen. Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, würde niemand mehr nach mir fragen ausser meiner Wärterin, meiner Herrin. Die Abhängigkeit, die gefühlte, würde gelebt und erfahrene Gunst wäre direkte Erlösung, in jeder Kleinigkeit gross empfunden und so gewertschätzt, wie es sich für die Gaben einer göttlichen Sorgerin gehört.

Es gäbe unendlichen Raum für meine Abrichtung und für mich keine andere Aufgabe mehr, als mein Wesen anzunehmen und mich entsprechend konditioniert zu sehen.

Erführe ich in dieser Welt auch nur einen Bruchteil Deiner so vielen Wertschätzungen, würde ich sie auch endlich gebührend lobpreisen und verdanken und ihre Gnade fühlen und warmes, kräftigendes Blut würde durch meine müden Glieder schiessen und Dein zupackender Griff sagte mir, dass das alles gewollt ist, Bestimmung und – eben – auch Heimat, Geborgenheit.

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