Ein ersehnter Zustand…

credit: printscreen, illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Die Ausdauer meint die lebendig bleibende Lust zum Dienen. Die Unermüdlichkeit. Jenseits der Ausdauer steht die Erschöpfung, die Aufgabe, welche Ergebung wird. Kein Widerstand mehr, nur Müdigkeit… Doch damit wird es nicht enden… Aufwachen in Fesseln, am Pranger, am Kreuz, und in die Augen der Herrin sehen, der Meisterin und Gebieterin, welche diesen Moment bewusst herbei geführt hat. In meine Weichheit, in meine sichtbar werdende Schwäche dringt nun die Lehre, die Mahnung, die Erfahrung, das Gefühl Deiner Herrschaft. Und daraus wird Kraft, denn wenn ich die Augen öffne, sehe ich in den Deinen den glühenden Stolz der Herrscherin… Keine Gnade, aber Zeit, viel Zeit, die mir geschenkt werden kann für meine Einlassung…

Leider sind unsere Treffen viel zu kurz, um genau diesen Zustand immer mal wieder zu erreichen und auf diese Weise geformt zu werden. Unsere Kunst ist es eher, das Kreuz, den Knebel, die Fessel auch ohne seine unmittelbar unterstützende Wirkung virtuell zu geben und zu nehmen, zu fühlen – so dass wir im Treffen uns mit der sich öffnenden Tür so begegnen, als wären wir schon immer so zusammen.

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