Spiegelwirkung

credit: femmefatalefilms.com – printscreen illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Ich kann mich an gemeinsame Momente mit Dir vor dem Spiegel erinnern. Wie wir uns durch den Spiegel angesehen, gemustert haben. Ich sehe Dich in Deinem Stolz vor mir, in der Lust und Freude an Deinem Eigentum, und das gibt mir eine ganz grosse, mächtige Kraft.

Spiegelmomente haben auch immer wieder unseren Status als Herrin und sklave bekräftigt, und ein Spiegel kann gewissermassen vervielfältigen, duplizieren und vertiefen, was ich gerade lerne – und wenn ich es nicht sehen kann, weil ich blind bin, kannst Du sehr genau hinsehen und Dich im Rausch einer Betrachterin treiben lassen, die gleichzeitig Akteurin und Protagonistin ist.

Unser Spielzimmer ist mehr als das. Wir ziehen uns nicht dahin zurück, um eine Rolle zu spielen – wir treten daraus heraus und gehen wieder hinein, um Vertiefung zu erleben – aber nichts ist ein Spiel. Schön, wenn wir spielerisch auskosten, was wahrhaftig da ist. Wir sind wahr. In unserer Lust, unseren Bedürfnissen und Sehnsüchten, und jenseits aller Sensation werden wir gesehen, von Angesicht zu Angesicht, mit und ohne Spiegel, und mit jener Art Blick, die auch Herzen und Seelen erreicht. Sogar mit geschlossenen oder verschlossenen Augen.

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