Meine eiserne, gar nicht eisige Welt

Die Welt, in der ich auf mich in einer Weise zurückgeworfen werde, dass ich gerne auf mich schaue, ist die Welt, in der ich sklave bin, unterworfen und dominiert, okkupiert und geführt, geleitet, abgerichtet. Ich bin so eitel, dass ich dabei den Aufwand geniesse, den Du dafür aufbringst, und ich bin jedem Käfig, jeder Kette, jedem Eisen dankbar, das mir hilft, Dir im Gegenzug die Demut und Dankbarkeit zu zeigen, die Dir gebührt. Kein Eisen soll zu schwer und zu eng sein, dass es mir nicht mehr gelänge, auch darin gefangen mit meinem Körper zu zeigen, wie sehr ich bejahe. Ich leide nicht, ich empfinde das, was mir widerfährt, als Offenbarung – und als Chance, alles fallen zu lassen, was mich von meinem Wesen trennt.

Und während ich in die bleierne Stille horche, höre ich nicht nur vereinzelt das Klirren von Ketten… ich höre auch Deine Schritte und dass sie näher kommen. Du kommst zu mir. Du gehst nie weg. Und Du willst, dass ich das immer fühle.

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