Ganz

credit: Illustration vom diender der SHI – courtesy of kink.com

Ich bin mir erst ganz allmählich auf die Spur gekommen, habe mich in meiner inneren Natur nicht angenommen. Immer schon habe ich zwar versucht, Liebe zu schenken, anderen Menschen Gutes zu tun, und manchmal habe ich mich gefragt, woher dieser grosse Drang wohl komme? Nächstenliebe war für mich im biblischen Sinne ein immer erstrebenswertes Lebenskonzept, und gleichzeitig hinterfragte ich die Spekulationen christlicher Kameraden, die auf Grund ihres Verhaltens Wohlgefallen vor göttlichen Gerichten erwarteten.

Mir war das zu durchsichtig und zu ärmlich gedacht, ich wurde einfach beim Dienen zum ganzen Menschen. Doch niemand schien zu erkennen, was ich schenken konnte. Und viele Jahre lang erlebte ich, dass Menschen gerne nahmen, was ich gerade anbot, aber den Menschen nicht erfassen konnten oder wollten, der das in sich trug.

Heute ist nichts mehr wie es war. Wenn ich nun den Fuss meiner Herrin küsse, so liegt in diesem bildlichen Akt eine Sinnlichkeit, welche von der Wahrheit lebt: Was ich gebe, berührt wirklich, wird empfangen als bejahendes Zeichen eines sklaven und eingeordnet von einer Frau, die als meine wahrhaftige Herrin mich als ganzen Menschen erfasst und versteht und für sich formen, abrichten will, meiner Natur gemäss für die Erfüllung der Natur meiner Herrin.

Und mein Leben verkehrt sich: War ich früher der Teil, der niemals bekommen konnte, was möglich gewesen wäre, muss nun meine Herrin Abstriche machen, wenn sich erweist, dass ich in meiner Entwicklung noch nicht so weit bin wie selber erhofft. Meine eigenen Erfahrungen lassen mich demütig sein, und ich mache mir bewusst, wie gewaltig Dein Angebot ist – und wie viel Geduld und Verständnis Du in mich, in uns investierst. Ich habe längst alles, was ich verzweifelt vermisste, vielfach zurück bekommen vom Leben, und ich bin ewig dankbar, dass Du sagst:

Welche Frau hätte nicht gerne einen eigenen Gefolgsmann, der ihr bedingungslos ergeben dienen möchte?

Herrin Isis

Ja, natürlich will ich Dir dieser Mann sein, und das „Möchten“ soll durch die tatsächliche Beschreibung ersetzt werden können: Welche Frau hätte nicht gerne wie ich einen sklaven, der ihr bedingungslos dient?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.