Die Leinenübung – und mehr

Lebensmomente an Deiner Leine sind Abrichtungsmomente in einer besonders eindrücklichen und sinnbildlichen Prägung.
Du gibst eine Übung, eine Tätigkeit vor, bestimmst den Moment, den Ort und die Handlung. Die an mich gerichtete Botschaft lautet:

Gehe mit mir mit. Bleibe an meiner Seite. Richte den Blick nicht zurück und eile nicht voraus. Nimm meine Zeichen wachsam auf und folge der Leine, mit der ich dich führe. Spüre mich und folge meinem Willen. Geniesse deine Zugehörigkeit, deine Bestimmung und füge dich.

SHI

Aus der Abrichtung wird Konditionierung. Ich liebe Deine Leine, ich liebe den Führungswillen, mit dem Du in mein Leben getreten bist. Ich liebe Deine Achtsamkeit. Du bist zudem eine ganz besondere Halterin. So mancher Hundebesitzer hat keinen wirkliche Einfluss auf sein Tier, ja, besitzt gar nicht den Willen, einen solchen zu schaffen und entsprechend mit dem Hund getreu seinem Wesen zu arbeiten. Du aber arbeitest mit Deinem sklaven, an Deiner Leine kann ich wachsen, indem ich mich einfinde. Und so ist jedes an die Leine genommen werden wie jedes Lösen derselben ein bewusster Akt, der mich nie aus meiner Bestimmung entlässt, sondern diese bekräftigt.

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