Immer präsent

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Warum ist es für mich keine Frage, unsere oft lange Zeit „nur“ virtuelle Beziehung zu bejahen und sie zu pflegen, ja, Dich ohne jeden Zweifel als meine Lebensherrin zu bezeichnen, die ich durch keine Frau ersetzen könnte, würde ich auch die Freiheit haben, Tür an Tür mit ihr zu leben?

Nun, erstens ist der Gedanke, zu wählen, eine solche Frage selber zu bestimmen, schon nicht in der DNA eines sklaven enthalten. Schon gar nicht eines sklaven, der zu Eigentum angenommen wurde. Aber das unterstützt meine Haltung nur, ist aber nicht ausschlaggebend: Tatsache ist, dass Du in meinem Leben präsent bist. Tagtäglich fragst du nach mir, tauschst Du Dich mit mir aus, hast Du Begeisterung für meine Hingabe und Freude an meiner Entwicklung. Kein sklave der Welt kann sich mehr wünschen, als ich mit Dir habe – und ich hoffe, dass Viele auch so viel Führung erleben wie ich.

Oft kommt es mir vor, auch im virtuellen Kontext, als würdest Du mir gerade verlangend das Gesicht ablecken, und wenn Du mir dann den Knebel abnimmst, sprudelten meine Liebesbetäuerungen, meine Anbetung und Unterwerfungsbezeugung nur so aus mir heraus. Unsere Empfindung lässt uns unsere Bindung real fühlen. Sie IST real, und wenn wir uns sehen, schreiben wir unsere Geschichte einfach fort, ist das Treffen ein Schritt auf dem Lebensweg. Wir holen dann nichts nach oder auf, wir versuchen, nichts festzuhalten. Wir rufen ab, begegnen uns genau gleich, sind exakt so für einander und unter- und übereinander da, wie an jedem Tag zuvor und danach. Gerade deswegen entwickeln wir uns, und weil wir diese Entwicklung als Haltung verstehen, als Einstellung und Lebensgrundlage unserer Wesen, umfasst sie all unseren Umgang, Alltag und Sahnetage, und wir sind von letzteren nicht abhängig.

Oooh, ich kann Deinen Geruch jederzeit abrufen, Dein Bild natürlich, Deinen Geschmack. Alles ist immer da – denn das sklavische Erinnerungsvermögen ist eine brennende Energiequelle, die immer da ist – und täglich ist da auch die Süsse, dass wir einander sicher sind. Du meine Ehefrau meines sklavenLebens.

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