Bitte, Herrin, leg mich ab

credit: meninpain.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Manchmal bettle ich darum, dass Du mich gefesselt ablegst. Weil ich mich nach der Geborgenheit sehne, welche in der Erfahrung absoluten Ausgeliefertseins liegt. In Deinen Händen, in Deinem Reich, in Deiner Gegenwart, magst Du Dich auch zeitweilig im Nebenraum oder woanders aufhalten.

Die Fesselung ist eine Therapie. Eine Hilfe, zur Ruhe zu kommen. Eine Einlassung, von der es auch kein Zurück gibt. Eine verbindliches Bekenntnis von uns Beiden zu unserer Bedeutung für einander.

Mit der Fesselung zeigst Du mir Zug um Zug, dass Du mich verstehst. Mich abholst. Mich zu Dir holst. Du schnürst auch mein Gemächt. Damit ich in der Ablage immer fühle, was ich Dir bin – und zu Deiner Freude. Wenn ich Deine Lust daran fühle, bin ich damit eine Art Würdeträger. Es ist eine für uns Beide sehr, sehr sinnliche Erfahrung. Ein Genuss. Eine Zelebrierung des feierlich erklärten Fakts, wessen Eigentum ich bin, Alles an mir ist.

Wir halten die Zeit an und geben der Stille Gestalt. Wir fühlen unsere Bindung und bekräftigen sie. In der Ablage geschieht sklavenwachstum. Denn das Gefühl, das ich dabei für Dich und mich habe, ist tief intim und lässt mich für Dich brennen.

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