Du kommst immer wieder

credit: divinebitches.com – Illustration vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Faszinierend. Ich liebe diese Szene. Der Bodenkerker wird von einem massiven Gitterwerk abgeschlossen. Ich weiss nicht, wie tief er ist, ob ich darin stehen oder nur liegen kann. Auf jeden Fall kannst Du problemlos drauf stehen, einen Teppich drüber ziehen… oder ein Brett…?

Du lächelst mich an, alle Schlüssel in der Hand, bereit für Deinen Ausgang, bereit für einen Abend, an dem Du in Deinem stolzen Bewusstsein, wer Du bist und was Du besitzt, strahlen wirst, begehrenswert bist und glücklich. Gleich höre ich Dich nur noch weggehen und dann geht das Licht aus. Dunkelheit und Stille werden den Raum erobern – aber in mir wird keine Panik sein. Es ist Gelegenheit, Demut zu entwickeln, Ergebung zu fühlen und zu erkennen, dass sie mir Chance ist. Mein Schicksal annehmen, meiner Bestimmung folgen, den Willen meiner Herrin spüren und ihn meinerseits erfüllen wollen. Und wenn Du zurück kommst, werde ich so offen sein, so komplett offen, seelisch und geistig, und mein Herz wird überlaufen vor Dankbarkeit.

Heute haben all diese Vorstellungen einen realen Hintergrund – sie können Realtität sein. Entsprechende Phantasien begleiten die meisten von uns devoten Wesen durch unsere Entwicklung, denn sie sind Ausdruck der Sehnsucht, aufgefangen, abgefangen und gepackt zu werden in unserem Drang, unseren Willen abzugeben und dem Wollen eines verehrten Geschöpfs zu folgen. Freiheit im Gehorsam finden, Sinnlichkeit in der dominanten Ansprache frei legen und weich und treu und devot die Konditionierung erfahren, die mir gleichzeitig Sicherheit und Geborgenheit ist. Denn mein Gefängnis ist auch meine Burg, meine Welt wird regiert und gehütet von einer Frau, die ich wie eine Göttin verehren kann. Und alles, was ich an Restriktion erlebe, hilft mir nur, diese Fokussierung und Sinngebung meiner Hingabe und Anbetung zu vertiefen. Ich werde in meinen Gefühlen erkannt und bestärkt. Und Du? Du kehrst immer wieder zurück. Und ich weiss, Du trägst mich immer bei Dir. Sichtbar mit den Schlüsseln, die Du bei Dir hast, und unsichtbar aber doch greifbar in Deinem bewussten Dasein als Herrin eines ewigen Leibsklaven.

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