Ohne Worte, voller Sinne

credit: Illustration vom diener der SHI – courtesy of TheEnglish Mansion

Wenn wir lange getrennt sind, vermisse ich manche Dinge besonders, unter anderem dies:

Es ist wundervoll, wenn Du mich als Deinen Besitz einfach geniesst. Du hast alle Zeit der Welt, Du tust eigentlich nichts, aber wir fühlen Beide die Inspiration, die in unserem Verhalten – und unserer aktuellen Situation liegt. Ich gebunden und gefesselt, wehrlos – Du mit aller Freiheit, zu tun und zu lassen, was immer Du willst – und Dein sklave liegt zu Deiner Verfügung da. Ich bin wie ein aufgetanktes, gewartetes Auto in der Garage jederzeit verfügbar . Ich bin Besitz. Aber im Gegensatz zu Dingen habe ich Seele, und gerade durch meine Bedingung strahle ich auch, bin ich Teil der Atmosphäre, in der Deine Seele badet. Dabei braucht es keine Worte.

Und wenn Du dann stumm Deinen Fuss ausstreckst, sich unsere Blicke treffen, dann ist es mir, als würde meine Zunge zum ersten Mal lecken. Als wäre mir mein Organ gerade geschenkt worden und würde ich meine Sinne erst entdecken.

In mir ist eine Vielfalt und eine Intensität, die tatsächlich Jahrhundertde geschlafen zu haben scheint. Aber diese schlummernde Kraft ist da, und sie will sich mit Dir verbinden. Meine Ahnung will zu Deinem Wissen, mein Verlangen sucht Dein Lächeln, meine Demut nährt Deinen Stolz, meine Liebe wärmt Dein Herz. Jeden Tag. Gebunden oder nicht ist sie nie mehr gefangen, sondern findet Dich.

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