Das segensreiche Joch

credit: divinebitches.com – illustriert vom diener der SHI – courtesy of kink.com

Wenn die Unterwerfung spürbar ist, und das Joch angenommen wird, setzen ganz neue Prozesse ein. Das Holz des Prangers ist robust, massiv, ein Entrinnen ist nicht möglich. Es ist nicht bequem. Es zwingt mich aber auch in eine Ruhe. Und da kann ich mich besinnen. Kann den Sinnen Raum geben, die in mir schlummern. Und ich bin ja nicht allein. Ich werde nicht ausgestossen. Sondern angenommen. Gefangen genommen. In Besitz genommen. Du willst mich.

Einem devoten Menschen ist es nicht fremd, die Grenzen, die ihm gesetzt werden, als Chance zu sehen. Mein Horizont wird nicht geschmälert. Er wird geerdet. Ich gewinne Energie für Elementares. Und das Joch zeichnet mich auch aus. Denn Du weisst, dass ich es bejahe. Du musst es mir zwar vielleicht manchmal auch anlegen, um mich zur Besinnung zu bringen. Aber was Dich wirklich glücklich macht, ist, dass ich es annehme. Dass das Joch und damit Deine Herrschaft zu mir gehört. Dass ich die Chancen und Möglichkeiten sehe und nicht das, was ich entbehren „muss“.

Und so liege ich dann auf dem Boden und erwarte mit Freude den Moment, wenn die Tür aufgeht und ich hinter mir Schritte höre. Sie gehören zu einem Gang eines Menschen, der sich mir zuwendet, der zu mir kommt, mich aufsucht, mich will. Dem ich Genuss schenken kann und bei dem ich dadurch gewinne. Ansehen und Respekt verliere ich nie. Im Gegenteil.

Ich danke Dir, dass Du mich willst.

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